Ransomware ist Schadsoftware die Dateien auf einem System verschlüsselt und anschließend ein Lösegeld fordert — meist in Kryptowährung — im Austausch gegen den Entschlüsselungsschlüssel.
Ransom (Lösegeld) + Ware (Software). Eine der profitabelsten Cyberwaffen der Geschichte. Sie trifft Einzelpersonen, Krankenhäuser, Konzerne und ganze Regierungen. Kein System ist per se sicher — die Frage ist wann, nicht ob.
Moderne Gruppen operieren wie Unternehmen: mit Support-Teams, SLAs für Entschlüsselung und Affiliate-Programmen für andere Angreifer. Ransomware-as-a-Service macht den Einstieg trivial.
Kein Ransomware-Angriff ist zufällig. Er läuft in klaren Phasen ab — oft über Tage oder Wochen unbemerkt, bis die Verschlüsselung startet.
Ransomware nutzt hybride Kryptographie — zwei Algorithmen kombiniert, weil keiner allein ausreicht. AES-256 ist schnell genug um tausende Dateien in Sekunden zu verschlüsseln. RSA-2048 schützt den AES-Schlüssel selbst — nur der Angreifer hat den privaten Schlüssel.
Ohne den privaten RSA-Key ist Brute-Force in der Praxis unmöglich. Die Mathematik dahinter würde mit heutiger Hardware Milliarden von Jahren dauern.